MotoGP 2015 – Die Test-Saison ist eröffnet

Stefan Bradl Forward Racing

Stefan Bradl auf der Forward Racing Yamaha

Heute waren die MotoGP-Piloten früh auf den Beinen, um möglichst schnell die ersten Testrunden der MotoGP 2015 auf dem Sepang Circuit zu drehen.

Die Fahreraufstellung glich hierbei nahezu der des letzten Jahres: Die Werksteams behielten ihre Stammfahrer Marc Marquez und Dani Pedrosa (Honda Repsol), bzw. Valentino Rossi und Jorge Lorenzo (Movistar Yamaha) bei. Und auch für Andrea Iannone war der Weg vom Ducati Satelliten-Team zum Ducati-Werksteam nicht weit. An seiner Seite fährt weiterhin Andrea Dovizioso.

Vom MotoGP Fahrerkarussel 2015 waren vor allem Stefan Bradl und Nicky Hayden betroffen:
Bradl – nach wie vor der einzige deutsche Rennfahrer in der MotoGP – verabschiedete sich von LCR Honda und versucht nun sein Glück im Titelkampf der Open Klasse. Dafür muss Stefan Bradl aber zunächst mit der Yamaha-Maschine anfreunden, die ihm das NGM Forward Racing Team stellt.
Ebenfalls bei Forward Racing unter Vertrag gekommen ist Loris Baz, der eigentlich gemeinsam mit Nicky Hayden die Fahrerkombination für Aspar Racing stellen sollte. Doch der Vertrag wurde kurzerhand wieder annuliert, sodass Nicky Hayden nun den Iren Eugene Laverty an seiner Seite hat.

Neu ist allerdings, dass Suzuki und Aprilia nach jahrelanger Pause wieder in der Königsklasse des Motorradrennsports mitmischen: Das Team Suzuki MotoGP schart sich um Aleix Espargaro und Maverick Vinales, während Alvaro Bautista und Marco Melandri fortan unter dem Namen Aprilia Racing Team Gresini (vormals Honda Gresini) starten.

Der erste Testtag gab bis dato auch ein recht gewohntes Bild ab: Marc Marquez hält seine Führung, wie bereits in den beiden Jahren zuvor. Ob der Spanier aber tatsächlich in dieser Saison einen Hattrick abliefern kann, steht derzeit noch in den Sternen. Verhindern wollen das vor allem Valentino Rossi und Jorge Lorenzo, die dem amtierenden Weltmeister dicht an den Fersen hängen. Und auch aus den eigenen Reihen wartet starke Konkurrenz auf: Honda-Teamkollege Dani Pedrosa hinkt nicht einmal eine halbe Sekunde hinter Marquez her.